Austausch und Fortbildung für Ehrenamtliche

Austausch und Fortbildung für Ehrenamtliche
Neues Kooperationsprojekt der Evangelischen Kirche für die Flüchtlingshilfe

Es ist für viele Menschen eine große Bereicherung, gleichzeitig auch eine starke persönliche Herausforderung: das ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe. Viele Informationen, die für die Begleitung von Flüchtlingen wichtig sind, müssen beschafft, verarbeitet und verbreitet werden; großes menschliches Leid will immer wieder erzählt, angehört und verkraftet sein; Missverständnisse und Kommunikationsschwierigkeiten führen zu Enttäuschung.

Um die ehrenamtliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe im Sprengel Hannover zu unterstützen und gezielt zu stärken, haben verschiedene evangelische Träger  ein Angebot entwickelt: Erstmals werden verschiedene Fortbildungsformate als gemeinsames Projekt angeboten. Beteiligt sind das Diakonische Werk Hannover und das Evangelische Flüchtlingsnetzwerk, die Evangelische Erwachsenenbildung Region Hannover/Niedersachsen Mitte, das Haus kirchlicher Dienste mit seinem Arbeitsfeld Migration und Integration und der Pastoralpsychologische Dienst im Zentrum für Seelsorge. Die Initiatoren regen an, die Erfahrungen dieses Modellprojekts auch in anderen Sprengeln der Landeskirche in der Arbeit mit Ehrenamtlichen zu berücksichtigen.

Im ersten Halbjahr 2016 finden vier jeweils zweistündige Austauschforen in Hannover statt, die dem Informations- und Erfahrungsaustausch sowie der Vernetzung auf Sprengelebene dienen. Die Veranstaltungsreihe „Kompakt“ bietet darüber hinaus eintägige Vertiefungsseminare, die neben fachlichen Informationen Raum geben für einen Praxisaustausch, der die Arbeit vor Ort intensiv in den Blick nimmt. Der Pastoralpsychologische Dienst im Zentrum für Seelsorge sorgt im Rahmen dieser Reihe für eintägige kollegiale Beratungen, in denen schwierige Situationen aus der ehrenamtlichen Arbeit besprochen werden. Die Reihe wird im 2. Halbjahr fortgesetzt.

Alle Angebote finden zentral in Hannover statt; eine formlose Anmeldung unter 0511 – 12 41-663 oder eeb.hannover@evlka.de (Evangelische Erwachsenenbildung) ist erforderlich. Der Flyer mit allen Veranstaltungen und Kontaktdaten steht bei den verschiedenen Trägern zum Download bereit:  www.zentrum-seelsorge.de. [Ich würde hier alle Internetadressen einfügen.]

 

Die Veranstaltungen „Austauschforum“ im Überblick (jeweils 17.30 – 19.30 Uhr):

  • März 2016, Hanns-Lilje-Haus: Kommunikation auf Augenhöhe
  • April 2016, Hanns-Lilje-Haus: Ich will mich nicht dafür entschuldigen!
  • April 2016, Haus kirchlicher Dienste: Basiswissen – Kommunikation mit Muslimen
  • Mai 2016, Diakonisches Werk Hannover: Umgang mit traumatisierten Menschen

Die Reihe „Kompakt“ im Überblick (jeweils 10 – 16/17 Uhr):

  • April, Hanns-Lilje-Haus: Echte Begegnungen ermöglichen
  • Mai, Diakonisches Werk Hannover: Gute Hilfe braucht Nähe und Distanz
  • Juni, Zentrum für Seelsorge: Schwierige Situationen im Ehrenamt

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Weihnachtsgeschichte in verschiedenen Sprachen

 

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Unter dem folgenden Link ist die Weihnachtsgeschichte für Flüchtlinge in ihrer Heimatsprache zu finden:

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Hier auf deutsch in leichter Sprache:

Die Eltern von Jesus sind Maria und Josef.
In dem Land von Maria und Josef regierte ein Kaiser.
Der Kaiser brauchte viel Geld.
Alle Leute im Land mussten dem Kaiser Geld geben.
Niemand durfte mogeln.
Alle Leute mussten extra in einer Liste aufgeschrieben werden. Maria und Josef mussten für die Liste bis nach Betlehem laufen. Das war ein weiter Weg.
Für Maria war der Weg schwer.
Weil Maria schwanger war.
Maria bekam ein Baby.

Endlich waren Maria und Josef in Betlehem.
Es war spät.
Und dunkel.
Maria und Josef suchten einen Platz zum Schlafen. Alle Plätze waren besetzt.

Maria und Josef gingen in einen Stall.
In dem Stall wurde Jesus geboren.
Maria wickelte Jesus in Windeln.
Maria hatte kein Kinderbettchen für Jesus.
Darum legte Maria Jesus in den Futtertrog für die Tiere. Der Futtertrog heißt Krippe.

In der Nähe von dem Stall waren viele Schafe. Und Hirten.
Die Hirten passen auf die Schafe auf.
Gott schickte einen Engel zu den Hirten.

Der Engel leuchtete und glänzte hell. Die Hirten bekamen Angst.
Der Engel beruhigte die Hirten.
Der Engel sagte:

Freut euch.
Jesus ist geboren.
Jesus ist euer Retter.
Jesus hilft euch.
Jesus will allen Menschen helfen.

Helfergespräch hilft mit Belastungen umzugehen

Aus der derzeitigen Flüchtlingssituation heraus sind für viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Belastungen entstanden.Um mit diesen Belastungen (besser) umgehen zu können, bieten wir Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit ein Helfergespräch an.

  • Wie kann eine Balance zwischen Helfen und Selbstschutz gelingen?
  • Wie gehe ich mit Belastungen um?
  • Wie kann ich mich abgrenzen?

Sie werden über einen Zeitraum von acht ca. zweiwöchentlich stattfindenden Terminen in Ihrer Aufgabe begleitet und finden ein offenes Ohr. Das Angebot wird geleitet von einem erfahrenen Arzt und Psychotherapeuten.

Der Starttermin des Helfergesprächs ist der 14.01.2016 um 17 Uhr. Der Ort (innerhalb Hannovers) wird den angemeldeten Teilnehmenden noch bekanntgegeben.

Dieses Angebot darf gern an Interessierte weitergeleitet werden und ist ausdrücklich an alle Ehrenamtlichen gerichtet, die einen Gesprächsbedarf haben, unabhängig von Einrichtung, Konfession etc.
Sollte sich ein Bedarf Hauptamtlicher in der Flüchtlingssozialarbeit herausstellen, kann ein zusätzliches Angebot geschaffen werden. Sprechen Sie uns in diesem Fall bitte gesondert an.
Bitte melden Sie sich an, da es eine Teilnahmebegrenzung gibt. Interessierte melden sich bei Svenja Bethge unter 0511/3687-123 oder svenja.bethge@evlka.de.

Diakonisches Werk Hannover gGmbH
ProMigration
Sozialpädagogin B.A.
Burgstr. 8/10
30159 Hannover
Tel: 0511/3687-123 Fax: 0511/73687-173
svenja.bethge@evlka.de
www.diakonisches-werk-hannover.de

 

Integrationspreis 2015 verliehen

Verleihung Integrationspreis 2015 an den Nachbarschaftskreis Am Annateich

Verleihung des Bürgerpreises 2015 an das Willkommensnetzwerk im ehemaligen Oststadtkrankenhaus

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Kostenlose Deutschkurse

Deutschkurse

Flüchtlingsnetzwerk zur Unterstützung gegründet

Hannover (epd). Mit einem neuen Flüchtlingsnetzwerk will der evangelische Stadtkirchenverband Hannover dazu beitragen, Flüchtlinge besser in die Gesellschaft zu integrieren. Aufgabe des Netzwerkes sei es, den Einsatz ehrenamtlicher Helfer mit dem Bedarf von Kirchengemeinden, Unterkünften und dem Diakonischen Werk abzustimmen, sagte Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes am Mittwoch in Hannover: „Wir müssen Angebot und Nachfrage besser zusammenbringen“. Im Fokus der Arbeit stehe auch, die Freiwilligen für ihre Tätigkeit zu qualifizieren und sie zu betreuen.

Ehrenamtliche können sich unter einer Servicenummer oder per E-Mail an die Koordinatoren des Netzwerks wenden. Zwei Mitarbeiter kümmerten sich um die Anfragen der Freiwilligen und vermittelten sie an passende Einrichtungen, sagte die Koordinatorin und Sozialpädagogin Svenja Bethge. Für das nächste Jahr seien auch Foren, in denen Ehrenamtliche ihre Erfahrungen austauschen können, und Schulungen zur interkulturellen Begegnung geplant.
Die Bereitschaft, sich ehrenamtlich für Flüchtlinge zu engagieren, sei in Hannover nach wie vor hoch, sagte Müller-Brandes. Die Eingliederung der Flüchtlinge sei momentan das wichtigste, was die Gesellschaft tun könne. „Wenn uns die soziale Integration nicht gelingt, helfen wir weder den Menschen, die zu uns kommen, noch unserer Gesellschaft, in der wir leben.“

Das Evangelische Flüchtlingsnetzwerk ist telefonisch unter der Servicenummer 0180/2231252 und per E-Mail unter helfen@kirche-hannover.de erreichbar.

Agentur für Arbeit Hannover bietet an:

Wir möchten Flüchtlinge gern über die Zugangsmöglichkeiten für Personen mit Aufenthaltsgestattung und Duldung bei der Agentur für Arbeit Hannover informieren. Das Angebot richtet sich an Neukunden, die noch nicht in der Betreuung der Arbeitsagentur oder JobCenter sind.

In den Veranstaltungen werden wir nach Möglichkeit Grunddaten aufnehmen, Fragen beantworten und in Einzelfällen auch bereits Termine für ein Erstgespräch vereinbaren.

Die Termine für die Gruppeninfos finden jeweils donnerstags im 2-wöchigen Rhythmus statt: Agentur für Arbeit Hannover, BIZ Berufsinformationszentrum, Brühlstr. 4, 30159 Hannover, Eingang Escherstraße 1 von 13:30 – 15:00 Uhr im Sitzungssaal B am

o 03.12.2015 und am o 10.12.2015

Wenn zur Verständigung außerhalb Deutsch oder Englisch ein/e Sprachmittler/in nötig ist, ist eine Begleitung erforderlich. Vorhandene Unterlagen wie z.B. Ausweispapiere, Lebenslauf oder Zeugnisse bitte mitbringen lassen.
Wenn Sie Gestattete oder Geduldete Flüchtlinge beruflich oder ehrenamtlich betreuen, weisen Sie diese bitte auf dieses neue Angebot hin, Vielen Dank!

Bürgerpreis für das Willkommensnetzwerk

Der Bezirksrat Buchholz-Kleefeld hat beschlossen, dass der Bürgerpreis 2015 dem Willkommensnetzwerk Oststadtkrankenhaus verliehen wird.

Die Verbraucherzentrale informiert:

Asylsuchende und Verbraucherschutz

Infos für Flüchtlinge und Flüchtlingshelfer

Mit der Ankunft in Deutschland stehen Asylsuchende vor einem Berg von Fragen. Nicht nur die Sorge um Unterkünfte und Essen beschäftigen Flüchtlinge und ihre Helfer. Auch Fragen rund um den Verbraucherschutz und Hürden im Alltag: Welche medizinische Versorgung besteht? Wie schütze ich mich vor Abzocke bei Telefon und Internet? Wie eröffne ich ein Konto, bekomme ich Vergünstigungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln?

Ein Überblick:

Gesundheit: Das Asylbewerberleistungsgesetz garantiert eine medizinische Mindestversorgung. Der Staat kommt für die ärztliche Behandlung auf. In den meisten Bundesländern können Flüchtlinge aber nicht einfach zum Arzt gehen. Jede Behandlung muss erst bei den zuständigen Flüchtlings- bzw. Sozialbehörden beantragt werden. Ohne Behandlungsgenehmigung wird ein Arztbesuch nicht bezahlt. Lediglich die beiden Stadtstaaten Hamburg und Bremen gehen einen anderen Weg und händigen Gesundheitskarten aus.

Telefon und Internet: Für den Kontakt in die Heimat und die Orientierung in der neuen Umgebung ist ein Handy für viele Flüchtlinge lebenswichtig. Ein internetfähiges Smartphone haben viele dabei. Wegen mangelnder Sprachkenntnisse und fehlendem Wissen der Asylsuchenden besteht die Gefahr, dass sie überteuerte Verträge mit langen Laufzeiten abschließen. In dieser Situation sind Prepaid-Tarife mit guten Konditionen die bessere Lösung – ohne Mindestlaufzeit, ohne Verfallen des Guthabens und hoher Datenrate – weitere Informationen bietet die Stiftung Warentest.

Rundfunkbeitrag: Asylbewerber müssen keinen Rundfunkbeitrag (früher GEZ-Gebühr) zahlen. Denn laut dem Rundfunkbeitragsvertrag sind Personen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, davon befreit.

Geld und Konto: Flüchtlinge können in Deutschland seit dem 9. September leichter auch ohne Ausweis oder Pass ein Girokonto eröffnen. Aufgrund der aktuellen Flüchtlingskrise hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) die bisherigen Vorgaben übergangsweise gelockert. Ein Girokonto, das sogenannte „Basiskonto“ kann ohne Abfrage bei der Schufa eröffnet werden und sichert den Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr. Es wird als Guthabenkonto ohne Überziehungsmöglichkeit geführt und ermöglicht Ein- und Auszahlungen, Lastschriften, Daueraufträge und Überweisungen. Zudem können Zahlungsvorgänge mit Hilfe einer Zahlungskarte oder eines ähnlichen Zahlungsinstruments durchgeführt werden.

Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel: Flüchtlinge haben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz Anspruch auf ein Sozialticket. Viele Gemeinden bieten ein solches Ticket an. Über die genauen Abläufe zur Nutzung informiert das Sozialamt.

Beispiel Hannover

Im Großraum-Verkehr Hannover (GVH) ist die Voraussetzung für ein solches Ticket die „Region-S-Karte“ vom Sozialamt. Um an ein vergünstigtes Ticket im Großraum Hannover zu gelangen, muss zudem noch die „Wertmarke S“ an einem GVH-Automaten oder Schalter gekauft werden. Diese berechtigt zum Kauf des „TagesEinzelTicketS“ – mit diesem können Verbraucher einen ganzen Tag lang im gesamten Gebiet der GVH fahren.